Am 29.02.2020 – Gedenkmarsch zu ehren der afrikanischen Opfer von Versklavung, Kolonialismus und Rassismus!

Das Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin (KADIB) schließt mit dem 14. Gedenkmarsch am 29.02.2020 den Black History Month ab. Kommenden Samstag um 11:00 sind Vertreter*innen, Mitglieder*innen, Freunde*innen der Organisation herzlich eingeladen und aufgerufen unsere afrikanischen Vorfahren und Ahnen sowohl wie ihren Widerstand und Kampf gegen Versklavung, Kolonisation, Nazi-Unterdrückung und rassistische Gewalt zu gedenken und würdigen!
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Gedenkmarsch 2017

Der Gedenkmarsch von Menschen afrikanischer Herkunft für das Jahr 2017

Unser traditionelle „Gedenkmarsch (der 11.) in Erinnerung an die afrikanischen/Schwarze Opfer von Versklavung, Handel mit Versklavten, Kolonialismus und rassistischer Gewalt“, der dieses Jahr am 25.02.2017 stattfand,war dieses Jahr auch sehr erfolgreich.
Danke an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen.
Bitte notieren: der nächste Gedenkmarsch findet am 24.02.2018 in Berlin statt.

Decolonize Deutschland!

25.2.2015        Pressemitteilung des Komitees für ein afrikanisches Denkmal in Berlin (KADIB), des Zentralrats der afrikanischen Gemeinde in Deutschland und solidarischer NGO

Decolonize Deutschland!

Zentrale Abschlussveranstaltungen zum 130jährigen Gedenken an die Berliner Afrika-Konferenz am 28. Februar in Berlin: Deutschlands afrikanische/Schwarze Community und solidarische Organisationen fordern symbolische und materielle Reparationen für Kolonialismus, Versklavung und rassistische Gewalt  

Heute vor 130 Jahren ging die vom deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck nach Berlin einberufene Kongo- oder Afrika-Konferenz (15.11.1884 -26.02.1885) zu Ende. Auf der Konferenz einigten sich das Deutsche Reich, die USA, das Osmanische Reich und europäische Mächte wie Österreich-Ungarn, Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Portugal, Russland, Spanien und Schweden-Norwegen darauf, Afrika – wie einen Kuchen – aufzuteilen.

Moctar Kamara , Vorsitzender der Zentralrates der afrikanischen Gemeinde in Deutschland, erklärt dazu: „Der 26. Februar wäre der Tag, an dem die Bundesregierung zur kritischen Auseinandersetzung mit dem deutschen Kolonialismus und Rassismus beitragen könnte. Stattdessen fördert sie – vor allem mit ihrer Leugnung des Genozids an den Herero und Nama und der Kolonialverbrechen in Tansania, Ruanda, Togo und Kamerun – die kollektive Verdrängung der Kolonialgeschichte in diesem Land.“